5. Regatta, 4. Juli 2004    
Windrichtung: SW
Windstärke:
4 Bft. in Böen bis 6
wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern
Nachdem die Regatta am vergangenen Wochenende trotz höchster Motivation der angetretenen Crews (immerhin haben sich alle von Sebastian rausschleppen lassen, sind etwas rumgedümpelt und wieder reinschleppen lassen) aufgrund absoluter Windstille nicht stattfinden konnte, zeigten sich alle äußerst erfreut über die herrschenden Windverhältnisse. In geradezu euphorischer Vorfreude wurden Trapezgurte und vereinzelt auch Neoprenanzüge angelegt (letztere dienen allerdings auch zur Demoralisierung der Gegner ;-).

Die Regattaleitung hatte Henry übernommen, der sich zum Ziel des Nachmittages gesetzt hatte, die Regatta unter internationalen Wettbewerbsregeln austragen zu lassen. (Vielen Dank Henry! Das hat super Spaß gemacht!). Abstriche mussten wir nur hinnehmen, da kein Flaggensatz aufzutreiben war. Vielleicht mal ein Weihnachtsgeschenk für Micha? Gefahren werden sollte ein Dreieckskurs S,1,2,3,1,3,1,2,3,Z, was, wie sich herausstellen sollte nicht ganz einfach war, da sich in der ersten Wettfahrt gleich drei Boote dafür entschieden, doch lieber den gewohnten 1,2,3,1,2,3... Kurs zu fahren (Hierzu zahlen sich auch die Autoren dieses Berichtes J).

Außerhalb des Stößensees wurde uns allen relativ schnell klar, dass wir uns am Ende diesen Tages nicht über zu wenig Wind beklagen würden. Hochmotiviert wollten Knut und Silke bereits vor der ersten Wettfahrt, zum warm werden, den Genacker setzen. Leider war dieser Versuch nicht von Erfolg gekrönt, sondern hatte einen Einsatz der DLRG zur Folge. Wir haben es aber dennoch geschafft, das meiste Wasser bis zum Start der ersten Wettfahrt aus unserem Boot zu bekommen.

Ingo und Sven während der ersten Wettfahrt ebenfalls einen Versuch gestartet, ihren Genacker wirkungsvoll in Szene zu setzen.... mit ähnlich durchschlagendem Erfolg. Die Vermutung lag nun nahe, dass die anderen Crews aufgrund der geringen Erfolgsaussichten derartiger Manöver ihr Tüchlein lieber im Sack gelassen haben.

Alles in allem war es ein super, wenn auch teilweise sehr feuchter Nachmittag. Beide Wettfahrten wurden souverän von Anette und Frank gewonnen, Stefan und Otto belegten zweimal Platz zwei.
Neugierig auf das Verfahren bei einer „echten“ Regatta, haben Knut und Silke nach Beendigung der Regatta noch einen Protest gegen Claudia und Karsten bei der Regattaleitung eingereicht, dem von der Rennleitung nach eingehender Beratung des dreiköpfigen Schiedsgerichtes auch stattgegeben wurde. Diesem Umstand habt Ihr es zu verdanken, dass Ihr jetzt unseren Bericht lesen müsst ;-))!

Knut und Silke


Ergebnisse siehe Rangliste ...

... dafür einige Fotos: