3. Regatta, 23. Mai 2004    
 

Liebe Daheimgebliebene und Mutige des vergangenen Sonntags !

was war geschehen ?

Wetterbericht vom Sonntag:
Wind aus nordwestlicher Richtung, Windstärke im Mittel 4 - 5, in Schauerböen Windstärke 8, Hagelschauer, Tiefrückseite
(siehe Binnen - Lehrscript, Kapitel Wetterkunde), Bildung von Cumulonimbus: Gewitter oder Schauerwolke - Vereisung in großer Höhe. Diese Wolke erzeugt ein eigenes Windsystem mit sehr starken Böen (über Windstärke 8 und Hagelschlag)

Das reichte, um die gemeldeten Crews etwas zu reduzieren;
eine halbe Crew lag mit Magenbeschwerden im Bett,
eine andere Crew erschien ebenfalls nur zur Hälfte,
beim Anblick des hereinkommenden Segelkurses vom Vormittag zogen sich zwei weibliche Crewmitglieder in die warme Pantry zurück und ließen ihre besseren Hälften alleine im Boot zurück.

übrig blieben die verwegenen Axel und Lui, Michael Z. und Karsten.

Begeistert wurde mein Vorschlag aufgenommen, zwischen den verbliebenen zwei Booten ein Matchrace auszutragen.
Von daher schreibe auch ich den Bericht, da Axel bei nur zwei teilnehmenden Booten beim besten Willen nicht den dritten Platz geschafft hätte...

Nach reiflicher Vorbereitung legten die beiden Boote ab - kaum waren sie auf dem See, konnte man sie auch schon im nächsten Schauer (siehe Cumulonimbus)nicht mehr sehen.
Gejohle und Abklatschen in der Pantry ob der richtigen Entscheidung, bei Pflaumenkuchen und Kaffee das Ganze hinter´m Fenster im Griff zu haben.
nicht ganz fair, nicht ganz fair...

Als die Sicht wieder besser wurde, sah man dann die beiden Boote wieder vor dem Hafen - eine seemännisch korekte Entscheidung, wie Lui später bestätigte.
Bei einem anderen Anlass, bei dem er bei gleicher Wetterlage mit einer Jolle auf dem See war, wurde er von den freundlichen Helfern heimgeschleppt.

Kurz und gut: Die Regatta wird nicht gewertet und den verbliebenen Mannschaften gebührt Dank und Anerkennung für Ihren Einsatzwillen, ohne diesen dieser Bericht nicht zustande gekommen wäre !

Michael