8. Regattabericht, 21. September 2003    

Plazierungen:

1. Micha / Bruno
2. Frank / Anette
3. Axel / Lui
4. Claudia / Karsten
5. Stefan / Christian
6. Constantin / Miriam
7. Blaschi / Andrea

das war´s dann leider mit der Regattaserie für die Rangliste 2003.


Eine im wahrsten Sinne des Wortes hinreißende letzte Regatta bescherte noch kleine Veränderungen in der Reihenfolge, letztlich war Blaschi und Andrea durch die gute Jahresserie der Sieg nicht mehr zu nehmen und sie stellen auch ein würdiges Gewinner-Team!

Herzlichen Glückwunsch!

Die Saisonsieger konnten durch sportliches Kentern an dem Tag nur 7. werden, waren aber diesbezüglich nicht die Einzigen (wie die Beweisbilder der Verklicker auf der Homepage zeigen).
Leider aber die Einzigen während der Wettfahrt.
Alle Crews hatten ordentlich zu tun, im Trapez hängend war Dauerduschen angesagt. Wie Axel in seinem Regattabericht noch charmant erwähnen wird (er war wieder dritter und damit Dichter der Wettfahrt) habe ich mich mit Bruno schon im Stößensee bei 180° Winddrehern flachgemacht, draußen schepperte es dann ordentlich, trotzdem sind alle angetreten! Chapeau !
Super Ergebnis von Claudia an der Pinne und Karsten am Draht, erst zweite Wettfahrt bei 5 Bft und nicht gekentert!

Spannend wird es nochmal am Sonntag, denn nun geht es für die Qualifizierten Boot gegen Boot im Ixylon Challenge Matchrace.
Als Startboot werden wir das große Motorboot einsetzen. Damit ist genügend Platz für Zuschauer vorhanden, die auf dem Boot mitfahren können um zuzuschauen oder das Wettkampfgericht in Person von Frank zu verwirren.

Mehr zum Matchrace >>> hier.

Und hier der Bericht von Axel:

Ditt wa ja echt ma schau. Juter Wind mit anfangs 4 Bft., nach der ersten Wettfahrt, oder nach 12 Minuten, dann aber auf 5, in Böen 6 Windstärken zunehmend.

Damit sollte der Renntag dann auch schon wieder beendet sein. Sieben Boote am Start und diese mal mehr, mal weniger richtig, auf Starkwind getrimmt: Schwerter an der Kreuz leicht, auf Raumschot- und Vorwindkurs schon auf ca. 45° hochgeholt. Unterliek und Cunningham dicht geholt, Gennaker schwächehalber außer Funktion. Ein objektiver Bericht ist an dieser Stelle nicht zu leisten, da Lui und ich zu sehr mit uns und dem Boot beschäftigt waren. Nicht nur, daß wir das Vorbereitungs- und Startsignal irgendwie nicht als das interpretiert hatten, was sie waren, nämlich ein Vorbereitungs- und Startsignal, auch während der Wettfahrt meinten wir, angesichts mehrerer kieloben treibender Jollen der Mitbewerber, daß die wiederum vom Schiedsrichterboot schallenden Signale diesmal wohl Rennabbruch oder schlimmeres bedeuten müssen.

War aber auch falsch. Jedenfalls war das Rennen aus dem Ruder gelaufen, Lui und ich fuhren nach mehrmaligem Anschreien durch das Schiedsgericht dann doch noch über die Ziellinie, um erfreut zur Kenntnis zu nehmen, daß man trotz massivster Interpretationsschwierigkeiten, Dritter werden konnte.

Was die anderen Crews hinter uns die ganze Zeit gemacht haben, kann ich auch nicht sagen, o. k., von Andrea & Blaschi schon, aber sonst... Frank & Anette waren selbstredend entspannt genug, sich vor uns auf den zweiten Platz zu mogeln, Micha & Bruno waren schon im windstillen Stößensee, etwa 2 Minuten nach dem Ablegen das erste Mal gekentert, und sollten sich derartig adrenalinbefeuert in einem klaren Start-Ziel-Sieg den ersten Platz sichern, herzlichen Glückwunsch an sie und auch an alle anderen, die diesen Tag furchtlos und entschlossen, zumindest aber glücklich zu Ende gebracht haben.

Axel.

Bildbericht vom 8 Regattatag: