3. Regatta, 20.07.2003    
Windbedingungen:
relativ stetig aus Ost,
(von ein - zwei Drehern abgesehen), ca. 3 - 4 Bft.

Also das war mal eine gute Regatta!


alle Boote im Einsatz (bis auf eine Absage 5 Minuten vor Start, weil das Kindermädchen abgesagt hat - schickt dieses achtzehnjährige, gutaussehende Luder mal vorbei, dem werd ich.....)

Hat allen Spaß gemacht, denk ich!

Hier die Plazierungen:

1. Platz
Micha und Andrea
1./2. insgeamt 3
(konnte nicht anders, Andrea ist als Vorschoterin einfach zu gut) und nachdem Blaschi verschlafen hat, bin ich als Steuermann eingesprungen. Schade Blaschi!

2. Platz
Susanne und Andreas
2./3. insgesamt 5
alle Achtung! Andreas hat erst vor 3 Wochen seine Prüfung gemacht und zauberte als Vorschoter, an der Pinne tatkräftig von seiner Ixylon-Insider Freundin Susanne (aus Rostock!!!) unterstützt. Die beide sind zukünftig harte Brocken!

3. Platz
Frank und Anette
6./1. insgesamt 7
die erste Wettfahrt verschlafen, aber dann super gestartet in der zweiten in einem aufgewühlten Start mit zig anderen Booten, schräger Startlinie und Böenfeld!
und weg war das Wiesel.....

4. Platz
Sebastian und Steffen
3./5. insgesamt 8
unsere schmucke Herrencrew! haderte zwar mit sich selbst, aber die anderen Crews sind eben auch ausgeschlafen.

5. Platz
Daniela und Philipp
5./4. insgesamt 9
saubere Leistung! Immer gutgelaunt die Bahnen und den Genacker gezogen und damit im Mittelfeld gesichert

6. Platz
Axel und Lui
4./6. insgesamt 10
Unsere Grand Signöre! Immer einen flotten Spruch auf den Lippen (Raum!!! Protest!!!), bei der Startkreuz auch gut dabei, dann aber das Unerklärliche....

7. Platz
Christian und Stefan
7./7. insgesamt 14
Punktemäßig gibt´s da wenig zu sagen, bis auf das wohl spektakulärste Ereignis in der zweiten Wettfahrt: auf Raumschenkel (beide Schwerter abgefiert !!) fast unbemerkt unter Genacker gekentert und wieder aufgerichtet! Dann mit der Badewanne im Boot bei der benachbarten Segelschule zwischen ankerndem Begleitboot und Schulungsjolle eingeparkt und Spaß dabei!

An dieser Stelle Dank an das Schiedsgericht, das diesmal von Kai, Otto und Uwe gestellt wurde. Kai mit richtiger Startpistole und lauten Knallern beim Start! Beeindruckende Vorstellung.


Tips aus der gestrigen Wettfahrt:

A und O beim Einsatz des Genackers:
Die Blase muss schnell nach Rundung der Luvboje hoch, um den Schub über die Bahn ausnutzen zu können. Naja, und dann das spannende Bergemanöver...
Letztlich reine Nerven- und Übungssache, speziell für den Vorschoter.

Beim Genackern:
Um nicht baden zu gehen und gleichzeitig Speed zu machen, nur das Leeschwert etwa halbgefiert im Wasser. Das Luvschwert vollständig aufholen.
Halsstrecker dicht nehmen, wenn der Wind vorlicher einfällt. Ich konnte gestern fast am Wind wie mit einer Genua fahren.
Das Problem ist dann nur das Bergen des Genackers: Halsstrecker lösen und das Segel am Unterliek raffen, um es wie einen Schlauch ins Boot zu ziehen. Um den Vorteil dieses Segels besser ausnutzen zu können, werden die Raumbahnen bei den nächsten Regatten länger ausgelegt.

Taktik:
Da einige Winddreher vorkamen, sollten sich die Boote an der Kreuz möglichst in dem rechtwinkligen Dreieck unterhalb der Luvboje aufhalten (also nicht zu weit nach rechts oder links heraussegeln), um dann bei einem Winddreher immer auf den günstigeren Bug wenden zu können.