1. Regatta, 11.5.2003    
Windbedingungen:
1-2 Bft, drehend von Nord auf Süd (in beiden Wettfahrten)

Die erste Regatta ist gelaufen und ich will Euch über den Stand der Dinge informieren.

Gücklicherweise gab es keine Protestverhandlung, ein oder zwei Proteste wurden von den "Angeklagten" anstandslos akzeptiert und zwei 720er gedreht.

Teilnehmende Crews und Plazierung:

1. Andreas Blaschke/Bruno Bakalovic 1./3. 4 Punkte
2. Sebastian Rost/Steffen Clemens 4./1. 5 Punkte
(Zweiter auf Grund der besseren Einzelplazierung)
3. Axel Rosner/ Ludger Niehus 3./2. 5 Punkte
4. Thomas Niemeyer/Martina Rozok 2./4. 6 Punkte
5. Gerals Schöppe / Frank Mielchen 5./5. 10 Punkte
6. Robert Laatz / Till Hüfner 6./6. 12 Punkte
7. Frank Rehbein/Anette Brüne dns (do not start)

Insgesamt eine knappe Entscheidung mit einer dichten Spitzengruppe. Anette war leider krank, Frank hat dafür auf dem Schiedsrichterboot geholfen (seiner Aussage nach war es sowieso nicht sein Wind).
Es war eine absolute Schwachwindregatta (1-2 Bft) mit zwei Wettfahrten, gesegelt als Dreiecke und Diagonale. Aufgrund der Schwachwindsituation wurde auch mit Bahnverkürzung gesegelt (ein Dreieck, eine Diagonale, Ziel).

Weitere Besonderheit:
In jeder Wettfahrt drehte der Wind für längere Zeit um 180°, so dass der ursprünglich geplante Vorwind-Zieldurchgang in beiden Wettfahrten dann doch eine Kreuz wurde.

Taktisch mussten sich die Crews auf absoluten Schwachwindtrimm einstellen:

  • Mannschaftsgewicht nach vorne, um das Heck leicht aus dem Wasser zu heben
  • Leekrängung (Vorschoter nach Lee, evt auch Steuermann), um das Segel ins Profil fallen zu lassen
  • Baumniederholer nicht zu stark anziehen, da sonst das Achterliek schließt
  • die oberste Latte im Großsegel locker einstellen damit sie nach der Wende "umspringt", flaches Segelprofil (mit den neuen Segeln gut möglich, da Klettverschluss an den Segeltaschen)
  • Ruderblatt auch auf der Kreuz leicht aufholen

Ansonsten Ausguck halten, wo sich ein leichter Windstrich andeutete und gut starten...

Mast und Schotbruch, immer eine Handbreit Wasser unterm Kinn!
Michael